rbb Fernsehen
06.02.2026
Susanne Bonard im Vordergrund, Robert Karow unscharf im Hintergrund, beide im Wald.
Bonard und Karow im neuesten rbb-Tatort | Bild: rbb/Conny Klein / Mit KI erweitert

Tatort: Gefahrengebiet | Krimi

Ein Obdachloser wird tot auf einer Brache am Berliner Stadtrand mit auffälligen Bissspuren am Hals gefunden. Ein Wolfsriss wäre die einfache Erklärung. Doch Robert Karow glaubt nicht daran und stößt schnell auf Details, die auf ein gezieltes Tötungsdelikt hindeuten. Susanne Bonard steht in "Tatort: Gefahrengebiet" vor ihrem letzten Fall, bevor sie in Rente geht. Sie sucht Antworten im Wald und lernt von einer Wildnislehrerin, wie man draußen überlebt. Karow taucht derweil in die Prepper- und Survival-Szene ab, wo sich alle auf den Ernstfall vorbereiten. Nur einer ist schon einen Schritt weiter.

Regisseurin Mira Thiel hat den neuen Tatort als düsteren Berlin-Thriller zwischen Großstadt und Wald inszeniert. Corinna Harfouch verabschiedet sich als Bonard, Mark Waschke bleibt als Karow auf Krawallkurs. Dazu: Jasmin Tabatabai wieder zuverlässig großartig.

Besonders hängen bleibt Anne Ratte-Polle als Wildnislehrerin Dr. Dara Kimmerer: Ihr Spiel ist ungewöhnlich präzise – kühl, wach, nie auf Effekt. Jede Bemerkung sitzt wie ein Skalpell, und genau dadurch wird sie zur stillen Gegenspielerin in einem Fall, in dem alle behaupten, sie hätten alles im Griff.

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Collage aus mehreren Porträtfotos von Petra Kelly, teils eingefärbt, auf Filmstreifen-Motiven.
Eine Ikone der Friedens- und Umweltbewegung: Petra Kelly | Bild: rbb/ARTE

Petra Kelly · Act Now! | Dokumentarfilm

Petra Kelly glaubte daran, dass ein einzelner Mensch die Welt verändern kann. Sie lebte diesen Anspruch kompromisslos. In den 1980er Jahren wurde sie zur Ikone der Friedens- und Umweltbewegung, trieb Proteste gegen Atomkraft und Atomraketen an und forderte eine radikale politische Wende: eine blockfreie Welt ohne Waffen, in Frieden mit der Natur.

"Petra Kelly – Act Now!" von Doris Metz zeigt, warum ihre Themen heute wieder brennen. Politisch in den USA geprägt von Vietnamkriegs-Protesten, Bürgerrechtsbewegung und zivilem Ungehorsam, zog Kelly 1983 für die Grünen in den Bundestag ein, unterstützte die DDR-Bürgerrechtsbewegung und stellte sich Honecker entgegen. Ihr Leben endete 1992 mit nur 44 Jahren in einer Tragödie. Sie wurde von ihrem Partner Gert Bastian, einem Ex-Nato General, erschossen.

Mit seltenem Archivmaterial und Stimmen von Wegbegleitern entsteht das Porträt einer sensiblen, unbeirrbaren Frau. Der Film wurde 2025 mit einer LOLA als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet und ist für den Grimme-Preis 2026 nominiert.

Was bleibt von einer Politik, die auf Haltung statt auf Taktik setzt? Jetzt in der ARD Mediathek anschauen.
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Vater und Sohn vom Hotel Kastanienhof stehen vor einem Schlüsselbrett in der Rezeption; einer hält einen Hotelschlüssel hoch.
Vater und Sohn Hauptmann vom Hotel Kastanienhof wünschen sich mehr Marketing-Strategie für Berlin | Bild: rbb

Hauptstadt ohne Hype | rbb24 Reportage

Berlin war lange Magnet für Millionen Gäste: Mauerfall, Clubszene, Opernhäuser, Museen – kreativ und günstig. Doch der Zauber lässt nach: Hotels schließen, Übernachtungszahlen sinken, selbst zentrale Lagen verlieren an Strahlkraft.

Die rbb24 Reportage "Hauptstadt ohne Hype – Wo bleiben die Touristen?" von Joachim Rüetschi fragt, warum der internationale Tourismus abnimmt, während andere Metropolen weiter boomen. Welche neue Verheißung braucht Berlin, um als Reiseziel wieder zu überzeugen?

Warum Berlin Gäste verliert: Jetzt in der ARD Mediathek mehr erfahren!
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Am Ufer eines ruhigen Gewässers umarmen sich drei Menschen eng; Abendlicht, Bäume im Hintergrund, stille Stimmung.
Zwischen Gegenwart und Erinnerung: David und Paula halten sich fest, während Andreas als Geist zwischen ihnen bleibt. | Bild: Movie Brats Pictures/ Filmuniversität Babelsberg

Geister | Tragikomödie

Ein Freund ist tot und dadurch eine ganze Vergangenheit. In "Geister" erfährt David (Ali Berber) vom Tod seines früher besten Freundes Andreas (Manolo Bertling) und reist zur Beerdigung. Was als kurzer Abschied beginnt, wird zur schmerzhaften Rückkehr in eine zerrüttete Freundschaft: Schuld, Trauer, Alkohol und all das, was man jahrelang weggeschoben hat, steht plötzlich wieder im Raum. Und dann passiert das Unheimliche: Der Geist von Andreas taucht auf und zwingt David, sich der Frage zu stellen, die am meisten wehtut: Welche Rolle hatte er selbst beim Bruch dieser Freundschaft?

Regisseur Hans Henschel erzählt das nicht als Horror, sondern als intensive, persönliche Geschichte über Verlust und den Preis von Verdrängung. Trotz der Schwere hat der Film eine trockene, leise Komik – kleine Momente, die Luft lassen, ohne die Trauer kleinzureden. Das Spielfilmdebüt entstand im rbb-Programm "Leuchtstoff".

Wenn Vergangenes nicht ruht: "Geister" jetzt in der ARD Mediathek entdecken.
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