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 | Postler Philippe (Kad Merad, rechts) und sein Freund Antoine (Dany Boon) radeln angetrunken um die Wette | Bild: rbb/ARD Degeto |
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Willkommen bei den Sch'tis | Französisches Kino Schlimmer hätte es für den armen Philippe nicht kommen können: Der Postdirektor will seine Versetzung an die sonnige Côte d'Azur erschwindeln, wird jedoch entlarvt und muss zur Strafe zwei Jahre lang im hohen Norden Frankreichs Dienst schieben. Dort, so erzählt man sich mit Grausen, erwarten ihn Dauerregen, frostige Temperaturen und rückständige Barbaren.
Als Philippe bei strömendem Regen in Nord-Pas-de-Calais ankommt und ihn der tapsige Hinterwäldler Antoine mit unverständlichem Kauderwelsch begrüßt, scheinen sich seine schlimmsten Befürchtungen zu bestätigen. Doch schneller als er eine Tüte Fritten, das Nationalgericht der Gegend, essen kann, werden seine Vorurteile widerlegt. Seine im Sch'ti-Dialekt nuschelnden Kollegen versteht er zwar nicht immer, doch deren herzliches Gemüt, das unerwartet leckere Essen und die obligatorischen Schnäpschen sowie das mittelalterliche Städtchen und die herbschöne Nordsee lassen ihn die Heimat beinahe vergessen.
Frankreichs Schauspielstar Dany Boon gelingt als Regisseur und Darsteller mit "Willkommen bei den Sch'tis" ein Geniestreich. Mit Slapstick, Wortwitz und viel Herz zeigt er die Schön- und Eigenheiten seiner Heimat. Hier geht's zum Stream - Lachen garantiert!
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 Schloss Cecilienhof Dass im Sommer 1945 im Schloss Cecilienhof die Potsdamer Konferenz abgehalten wurde, ist hinlänglich bekannt. Dass der Ort auch ein Treff von Verschwörern war, ein Vorzeigemuseum für Regierungsgäste, ein hermetisch geschütztes Sperrgebiet der Sowjetbesatzung, ein Problem der Wendezeit und ein Hassobjekt für Rechtsradikale, eher weniger. Die Doku "Geheimnisvolle Orte: Schloss Cecilienhof" erzählt spektakuläre und unrühmliche Geschichten rund um die historische Stätte - hier geht's zum Stream in der ARD Mediathek! |  Bild: Picture Allinace/Zoonar Sacrow bei Potsdam Zwischen Buchenwäldern, Schilfgürteln und stillen Seen liegt Sacrow an der Havel. Eine Idylle mit knapp 150 Einwohnern, in der sich die großen Dramen des vergangenen Jahrhunderts abgespielt haben. "Geheimnisvolle Orte: Sacrow bei Potsdam" erzählt von Todesschüssen im Mauerschatten, einer Kirche hinter Stacheldraht, Dorffesten im Sperrgebiet und einem geheimnisvollen Schloss, in dem erst ein Nazi residiert und später KZ-Opfer versuchen zurück ins Leben zu finden. Mehr dazu gibt's in der ARD Mediathek! |
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 | Die Gaunerkomödie überzeugt mit Starbesetzung und den Verwandlungskünsten der Schauspieler | Bild: IMAGO / Allstar
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Banditen! | Kultfilm mit Bruce Willis Der draufgängerische Joe und sein hypochondrischer Kumpel Terry möchten nicht im Knast versauern. Nach einem Ausbruch lässt sich das Duo eine revolutionäre Masche einfallen: Banküberfälle ohne Stress oder Blutvergießen. Perfekt verkleidet überraschen sie die Filialleiter am Vorabend zu Hause, nehmen höflich über Nacht deren Familien in Gewahrsam und räumen am Morgen in aller Seelenruhe die Kasse aus. Als sie die faszinierende Kate kennenlernen, werden die erfolgreichen "Overnight Bandits" zu einem Trio Infernale mit großen Freiheitsträumen und internen Rivalitäten.
Oscar-Preisträger Barry Levinson („Rain Man“) verfilmte die schwarze Komödie mit hochkarätiger Besetzung. Bruce Willis, Billy Bob Thornton und Cate Blanchett bilden ein geheimnisvolles Gangstertrio, das die USA mit ihren Raubüberfällen in Atem hält. Absolut sehenswert und spannend erzählt - lassen sie sich vom Kultfilm "Banditen!" bei uns in der ARD Mediathek mitreißen!
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 | Die rbb24 Reporter treffen Menschen, die in der JVA Plötzensee ihre Strafe verbüßen und solche, die im wahrsten Sinne des Wortes freigekauft werden | Bild: rbb |
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Fürs Schwarzfahren ins Gefängnis? | rbb24 Reportage Wer ohne Ticket Bus und Bahn fährt, begeht eine Straftat. Diejenigen, die das erhöhte Beförderungsentgelt nicht zahlen können, riskieren am Ende im Gefängnis zu landen. Das hilft ihnen nicht weiter, belastet die Justiz und kostet den Staat viel Geld.
Strafe muss sein, finden die einen, für die das eine Frage von Wertschätzung, Lastenverteilung und Gerechtigkeit ist. Ungerecht finden das die anderen, weil es fast immer die Schwächsten trifft, etwa weil sie süchtig oder psychisch krank sind und ihr Leben nicht ausreichend im Griff haben. Gefängnis hilft vielen nicht weiter, doch umso teurer wird es dadurch für uns alle. Denn jeder Hafttag kostet den Staat um die 200 Euro. Bundesjustizministerin Hubig hat Anfang April 2026 vorgeschlagen, das Delikt aus dem Strafgesetzbuch zu streichen. Seitdem gibt es eine breite gesellschaftliche Debatte über das Für und Wider.
Nah dran, gut erzählt, schnell auf den Punkt - das sind die rbb24 Reportagen in der ARD Mediathek.
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